Kloster Furth Herbst 2018 Eröffnung

Eingebettet zwischen Landshut und dem Tor zur Hallertau befindet sich der traditionsreiche Maristen Konvent in Furth. Es erwartet Sie ein angenehmes und ruhiges Ambiente in klösterlichem Flair, das mit modernen Tagungs- und Gastronomieangeboten überzeugt. Zahlreiche Veranstaltungsräume sind für Tagungen und Feste im kleinen und großen Rahmen ausgerichtet. Unser Team garantiert für Ihr Wohl und freut sich auf Ihr Kommen.

In klösterlicher Ruhe Tagen – Ihre Alternative zum Tagungshotel

 

Das Seminar- und Schulungszentrum Kloster Furth ist ein Ort, der Geschichte atmet und an dem Zukunft gestaltet wird. Bei uns treffen historische Mauern auf moderne Baukunst – und klösterliche Gastfreundschaft auf zeitgemäßen Tagungsservice. Dieses Professionelle Umfeld ist die ideale Voraussetzung für Veranstaltungen und Tagungen, bei denen es um Bildung, Information und Begegnung geht. Wir verstehen uns als Ort des Lernens, des Austausches und der Orientierung. So steht einer produktiven und konzentrierten Tagungszeit im Seminar- und Schulungszentrum mit klösterlichem Ambiente nichts im Wege. Auch Übernachtungsmöglichkeiten für Sie und Ihre Tagungsteilnehmer sind in unserem Gästehaus der Klosteranlage vorhanden.

Zur Geschichte des Maristenklosters

 

Das Maristenkloster Furth wurde 1915 gegründet, da die ursprünglich in Belgien beheimateten Fratres das Land nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges verlassen mussten. In dem niederbayerischen Dorf fanden sie Unterkunft in einer Sommervilla mit Park, die von der Baroin Freifrau Philomena von Hornstein kurz zuvor erbaut wurde.

1946 wurde in Furth „ein Juvenat als sechsklassige Oberrealschule für den Ordensnachwuchs“ gegründet, anfangs selten mit mehr als 100 Schülern. 1965 erfolgte die Umbenennung in „Maristen-Gymnasium“, allerdings erst 1976 die staatliche Anerkennung der Schule. Seitdem wird die Schule nicht mehr ausschließlich als Internat geführt. Deshalb und da ab 1985 auch Mädchen aufgenommen wurden, stieg die Schülerzahl signifikant. Zu diesem Zeitpunkt gab es allerdings noch keine gymnasiale Oberstufe am Maristen-Gymnasium; die Schüler, die die Abitur ablegen wollten, absolvierten die Oberstufe üblicherweise am Maristenkolleg Mindelheim. Erst als 1989 die Schließung der Schule kurz bevorstand, entschied sich der Orden für einen „gewissen Ausbau der Schule“, um „die Zukunft der Schule langfristig zu sichern und als Angebotsschule attraktiv zu machen“. Zum Schuljahresende 1988/1989 wurde dann das Internat geschlossen; ferner wurde ein Neubau geplant und die Einrichtung einer Oberstufe wurde die ab sofort neu angemeldeten Kinder genehmigt. Die Oberstufe startete zum Schuljahr 1994/1995, im Jahr 1997 konnten die ersten Abiturienten verabschiedet werden. Die Einweihung des Neubaus oberhalb des Klosters in nördlicher Richtung erfolgte am 26. Mai 1995. Heute ist die Schule ein staatlich anerkanntes mathematisch-naturwissenschaftliches, wirtschaftswissenschaftliches und sprachliches Gymnasium für Mädchen und Jungen. Zum 1. August 2006 ist die Schule in die Trägerschaft der Schulstiftung der Diözese Regensburg übergegangen.

Bis zum 14. April 2000 war das Kloster Sitz der Deutschen Ordensprovinz der Maristen-Schulbrüder. Seitdem gehört man zur Großprovinz Europa Zentral-West, der Beauftragte als gesetzlicher Vertreter für die Maristenbrüder in Deutschland hat aber weiterhin seinen Sitz im Maristenkloster Furth.

2015 wurde das Kloster von der Gemeinde Furth aufgekauft, wobei die verbliebenen Fratres weiterhin in ihrer gewohnten Umgebung wohnen können.